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Die Story eines Calypsos - ODER: Wie das Monster zum Leben erweckt wird ;-)

Samstag, 07. März 2009, 08:44 Uhr

viele Projekte

jaja, die Jahre gehen ins Land, oder so ähnlich RastaMan

In letzter Zeit gabs viele Dinge die mich von dem eigentlichen Projekt dieser Seite abgehalten haben, teilweise haben sie Spass gemacht, teilweise waren sie teuer und teilweise haben sie auch große Fortschritte & Erkenntnisse gebracht.

Ich versuch mal einige Sachen aufzuzählen, die Reihenfolge muss aber nicht unbedingt der Realität entsprechen.

Der Escort von meinem Vater hatte mal wieder ein kleines Plakettenproblem TÜV-iger Art. Da in den letzten Jahren immermal wieder ein Rostloch auftauchte haben wir uns entschlossen dieses Jahr mal den Unterboden etwas gründlicher zu bearbeiten. Angefangen mit komplettem Entrosten mittels Flex und Drahtbürste wurden danach erstmal alle vorhandenen Löcher zugeschweisst. Auch die Schwellerverkleidungen haben wir abgenommen und die Schwellerfalz mal richtig behandelt. Danach kam in mehreren Schritten BOB Rostversiegelung drauf die hinterher mit Schwarz matt überlackiert wurde. Zum Schluss wurde dann alles gut mit Unterbodenschutz eingenebelt und natürlich die Hohlräume nochmal mit Hohlraumwachs. Einige Falze die von Innen zugänglich waren haben wir noch mit Mike Sanders Fett eingepinselt damit das Zeug schön von innen nach aussen kriecht. Der TÜV 2010 wird uns dann zeigen wie gut das Ganze funktioniert hat.

Im November war Frank (Fofi-Wsf) mal mit Alex bei mir zu Besuch. Ziel der Veranstaltung war ein Sperrdifferential aus einem Escort Getriebe in das IB5 eines Fiesta Diesel zu importieren. Nach einem zwischenzeitlichen Ausflug nach Weissenfels (ca. 1h bei 220km/h) mussten wir dann feststellen das das Differntial leider nicht passte da es wohl vom falschen Modell stammte und das zu allem Übel das Innenleben besagten Turbogetriebes leider den Hitzetod gestorben ist. Aber wir haben alle mal ein Getriebe zerlegt und was dabei gelernt. Als Spezialwerkzeug ist übrigends nur der Abzieher für das 5e gangrad nötig, den ich mir freundlicherweise (inkl. einer Anleitung zum Zerlegen des Getriebes) vom Authaus Bock in Stadtilm ausborgen durfte.
Alles in allem ein sehr lustiger Abend der leider zu keinem Ergebnis geführt hat ausser das ein Getriebegehäuse Hammer & Meißel nur bedingt standhält. Bier

Hier noch ein paar Bilder zu der Aktion:
das Öl muss natürlich rausdas Innenleben eines IB5 Getriebes

Das teuerste und lästigste "Projekt" war dann der Pleuellagerschaden am 3,0L V6 meines Mondeo ST220, was Ford sich da sowohl in Richtung Getriebeübersetzung beim 5-Gang Modell als auch in Sachen Vollgasfestigkeit des Motors gedacht hat wissen die Götter. Beobachten Fakt ist am Ende aber das im Handbuch des Autos eine Maximaldrehzahl steht die doch einiges vorm Begrenzer liegt, und die ich doch ab und an überschritten habe. Da es clevererweise keine Einzelteile zu dem Motor gibt (weder bei Ford noch über 2 Motorenbauer die sich bis in die USA durchgefragt haben) fiel die Entscheidung also für einen neuen Motor. Und was liegt näher (wenn der ganze Raffel schonmal ausgebaut ist) als dann gleich noch das Getriebe zu tauschen um nicht ständig im letzten Gang im Begrenzer zu landen? Die Entscheidung ist zu einem 6-Gang Getriebe aus dem "normalen" V6 gefallen da ich das 1. beschaffen konnte und mir 2. auch die Übersetzungen besser gefallen haben. Das ganze zog sich auf Grund diverser Komplikationen und Zeitmangel leider von Ende September bis in den Februar, aber ich finde es hat sich gelohnt (auch wenn ich jetzt erstmal sparen muss Traurig ). An dieser Stelle wieder ein großer Dank an das Authaus Bock in Stadtilm die sich geduldig auf meine Wünschen und Vorstellungen eingelassen haben und eine hervorragende Arbeit abgeliefert haben.
Die ganze Geschichte inkl. Einzelheiten gibts bei www.Mondeo-ST220.de zu lesen.

Nun zum Schluss gibts noch eine schöne Ablenkung in Form eines Multicar M25 von Olaf und meinem Vater. Dieser wurde im Oktober angeschafft und durfte dann bei mir überwintern. Da das Fahrzeug auch nicht mehr das neueste ist (Bj. 1981) gabs natürlich auch hier einiges zu tun. Dafür nutzen wir diverse Sonnabende um uns erstmal einen Überblick über die Technik zu verschaffen und einige Wartungs- und Reparaturarbeiten zu erledigen.
Bisher erledigt sind (nicht in der Reihenfolge):
Heizung instandsetzen (neuer Lüftermotor)
Haltegriffe anbringen (dank Ford Nietmuttern kein Problem!)
Radio einbauen
Ölwechsel inkl. vorheriger Ölspülung (und wiedermal dank an das Authaus Bock in Stadtilm für die 3 Ölfilter)
Kühlwasserwechsel inkl. neuem Ausgleichsbehälter
neue Bremsschläuche & Bremsflüssigkeit inkl. einiger Ersatzteile
Ölbadluftfilter reinigen und neues Öl einfüllen
diverse Ölstände gecheckt und aufgefüllt
2 Probefahrten meinerseits, am Anfang ist das ganze sehr gewöhnungsbedürftig Matte , aber dann fängts an Spass zu machen Schwindel

Aber es gibt natürlich immernoch einiges zu tun, wie an jedem alten Auto.
sieht aus wie ein richtiger LKW oder?

Als nächstes steht bei mir dann mal der Unterboden vom Turbo an, Material hab ich alles da, aber der Terminplan bis April ist auch schon wieder voll. Staun
Zum Schluss noch Danke an Ronny der immer hilfreich zur Seite steht und die Brennholzversorgung der nächsten 100 Jahre gesichert hat. Hops

Kommentare:

Ronny, Sonntag, 13. Dezember 2009, 22:53 Uhr

Auch wenns ein bissl spät kommt:

Die Brennholzversorgung hab ich gern übernommen. Sieh zu das du es weg bekommst dann bring ich neue ca. 15 m³ Brennholz ( ich fang schonmal an zu sammeln Bier

 

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